Ein Wochenende am Meer.

Die Ostsee im Winter zu sehen, ist für mich eher ungewohnt. Doch wir haben uns wohl gefühlt hier, ganz unweit von Hamburg - es ging ein Wochenende nach Fehmarn. Heute gibt es Bilder vom Meer. Hallo Ostsee, hallo Fehmarn!

fehmarn strand südstrandAls Kind verbrachte ich meine Sommer mit der Familie auf dem Campingplatz an der Ostsee. Genau dort, wo schon meine Mama Kindheitserinnerungen sammelte, denn meine Großeltern hatten ihren Wohnwagen direkt nebenan stehen. Was meinen Eltern übrigens so manches frühe Aufstehen ersparte, weil wir einfach bei Oma am Wohnwagenfenster klopften um zu schauen ob es Frühstück gab. Sie erzählen heute noch von dem Bild was mein Bruder und ich abgaben, als wir händchenhaltend (und hungrig) um die Hecke geschlichen kamen. Und ich habe noch heute das Bild der orangefarbenen Brotmesser und des Zuckerrübensirups im Kopf.
Nach dem Frühstück wurde selbstverständlich mit großer Begeisterung gemeinsam abgewaschen und wir Geschwister kabbelten uns darum, wer abtrocknen durfte. Heute würde ich meinem Bruder selbstverständlich gern den Vortritt bei dieser Aufgabe überlassen um mich dezent zurückziehen.

Bis zu meinem 13. Lebensjahr hatte ich also gefühlt endlose Sommer an der Küste mit Strand, Eis, Waldwanderungen, Rapsfeldern und selbst gebauten Höhlen. Ich war sehr viel draußen – auch bei Regen, da wurden früher einfach die Gummistiefel angezogen und los ging es. Fernsehen gab es nur in Ausnahmefällen und mit richtig schlechtem Empfang. Meinen Bruder konnte nur die Dämmerung vom Fußballplatz scheuchen und ich habe die komplette “Meine kleine Tierwelt” auf dem Rasen vorm Kinderwohnwagen aufgebaut. Nach langen Strandtagen wurde häufig gegrillt, gern auch mit den benachbarten Familien und Mama machte dazu immer diesen Gurken-Teller, auf jeder Gurkenscheibe ein erbsengroßer Klecks Remoulade.  Ach ja, und meine Lieblingsbeschäftigung am Strand war übrigens Donnerkeile sammeln, kennt das noch jemand von euch? Irgendwo habe ich noch eine ganze Schachtel voll von diesen Relikten.
Ich hätte mir nichts besseres vorstellen können für diese Jahre und denke wirklich sehr gern daran zurück. So strömen all diese schönen Erinnerungen jedes Mal, wenn ich an der Ostseeküste stehe auf mich ein. [Weiterlesen…]

Blumenfreude zur Adventszeit

Fast pünktlich zum ersten, äh zweiten, Advent habe ich endlich das diesjährige Kerzen-Arrangement auf dem Tisch. Puh! Außerdem geht es heute um die absolut verblüffende Blume Amaryllis. Die erfreut mich seit Wochen in voller Blüte.

Toll was Blumen machen

Eigentlich bin ich bekennender Pfingstrosen-Fan. Daneben gab es bisher nicht allzu viele Lieblingsblumen.
Bisher unterhalb meines Flower-Power-Radars – hat nun die Amaryllis meinen Blumenhorizont kräftig erweitert . Okay, bereits Horst Janssens wunderbare Zeichnungen “Tagebuch der Amaryllis” faszinierten mich schon zu Zeiten des Kunst-Leistungskurses. Aber in meinem Kinderzimmer blieb wenig Platz (und wenig Interesse) an realen Blumen-Arrangements.
Das hat sich mit der eigenen Wohnung seit einigen Jahren geändert und ich erfreue mich deshalb mittlerweile an marktfrischen Blumen je nach Saison. Fühlt sich auch irgendwie total erwachsen an, die Einkaufstüten mit Gemüse und ein in Papier gewickeltes Bund Blumen nach Hause zu tragen.

Deshalb freute ich mich über die tiefrote Blumenpost in Form von roten Amaryllis, die ich bei uns im Esszimmer auf der Fensterbank, direkt in der neuen Leseecke, platziert habe. Die ist nun ganz in meinen Lieblings-Weihnachtsfarben Rot, Gold und Weiß gehalten.
Passend dazu ist die Amaryllis die Dezemberblume im Blumenkalender von Tollwasblumenmachen. (Wobei sie nicht ausschließlich im Dezember, sondern von September bis April erhältlich ist).

Am erstaunlichsten dabei für mich: dort stehen sie bald nahezu drei Wochen! Zwar neigt sich die Lebensdauer der Blüten mittlerweile ihrem Ende zu, aber sehen noch immer sehr gut aus. Ein schöner Anblick während meiner Couch-Woche (danke liebe Zähne für den Knockout). Auf den Fotos zeige ich, weil ich es so schön finde, den Zustand der fast noch knospigen Blüte und der aufgegangenen Kelche. Beide Formen machen einiges her, oder? Nur der Elch, der güldene Schelm, musste sich wieder in den Vordergrund drängen. ;-)Toll was Blumen machen [Weiterlesen…]

Neue Weihnachtsplätzchen: Vanillebatzen

Zu Weihnachten backe ich mit meiner Freundin Sarah Plätzchen, schon seit Jahren! Tradition. Nur doof, dass es im Winter so früh dunkel wird. Deshalb zeige ich euch heute, wie man Kekse auch mal ein bisschen unsexy ablichten kann.

kekse cookies weihnachten plaetzchen backen rezeptHomemade Cookies, das ist was richtig Feines. Ich liebe es, meiner Familie liebevoll verpackte Kekstütchen unter den Weihnachtsbaum zu legen. Alle freuen sich und der Aufwand lohnt sich meiner Ansicht nach jedes Jahr für dieses persönliche Mitbringsel.

So machten wir uns auch am vergangenen Adventssonntag ans Werk, Herrscher des Keks-Imperiums zu werden. Ok, ich habe mit dem Einkaufsvolumen eventuell im Vorfeld geringfügig übertrieben, aber zumindest das Mehl wird in einem Haushalt mit wöchentlichem Brotbacken auch nicht schlecht.

Nach der vierstündigen Weihnachtsbäckerei war es draußen leider zu dunkel um Fotos zu machen, deshalb gibt es heute keine hübsch beleuchtete Keks-Schale sondern ein ganz ordentliches (!) Keks-Tablett. Unter Küchenbeleuchtung. Aber gut, manchmal gehts halt nicht anders.
Falls ihr trotz nicht gerade weihnachtlich-besinnlicher Bildstimmung auf den Geschmack gekommen seid findet ihr nach einem Klick das Rezept für die schokoladigen Christmas Cookies (damals viel netter fotografiert – und pssst, die Baumkuchenspitzen sind auch der Kracher!) und die Kanelsnittar (schwedisches Mürbeteiggebäck). Beides absolute Lieblingskekse mittlerweile.

Neu im Repertoire nach meinem Besuch bei einer anderen Weihnachtsbäckerin sind die kleinen Vanillebatzen, ganz links zu sehen. Geschmacklich ähnlich wie der Klassiker Vanillekipferl, doch viel einfacher herzustellen! Und so flauschig.

Kurz und schmerzlos, hier kommt angesichts des späten Abends auch schon das – 
Rezept
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Meine Lieblingsstücke der Blickfang 2014

Es ist November und somit Blickfang-Zeit. Ich habe euch meine Highlights der Design-Messe, dieses Jahr aus den Hamburger Messehallen, pünktlich zum ersten Advent mitgebracht. Vielleicht ist ja für den einen oder anderen noch eine Geschenkinspiration dabei!?

Blickfang 2014

An diesem Wochenende ist es wieder so weit, die Blickfang Messe 2014 macht Station in Hamburg. Diesmal nicht in den Deichtorhallen, wie in den letzten Jahren, sondern in den Messehallen. Innovative Designs aus den Bereichen Möbel, Produktdesign, Schmuck und Fashion werden gezeigt und können live erlebt werden.

Mich zog es wie auch in den letzten Jahren auf die Messe, dieses Jahr mit dem kleinen Unterschied, dass die Blickfang uns Blogger zum Rundgang einlud: Frisch gestärkt nach einem leckeren Burger vom 25hours Number One beim Burger de Ville ging es auf Streifzug über die Messe. Übrigens eine klare Lunch-Empfehlung, falls ihr wie ich auch in der Gegend arbeitet. Besonders die vier verschiedenen Sorten Pommes und hausgemachten Saucen sind einen Besuch wert.

Aber zu Design und Messe zurück, hier kommen meine Highlights des Rundgangs  und ich bin gespannt, was euer Lieblingsstück ist! [Weiterlesen…]

Winter- und (fast schon) Weihnachtszeit mit neuer Tischdeko.

Plötzlich stürzen die Temperaturen dem Nullpunkt entgegen, der Teekonsum steigt und meine Wollschals und Mützen gewinnen zunehmend an Attraktivität. Der Winter naht mit großen Schritten und in vier Wochen ist schon Weihnachten...

hagebutte decoration tableSeit einigen Wochen herrscht erhöhte Aufmerksamkeitspflicht am Morgen, nix mehr mit verplantem Losgeradele. Aufgrund der wenigen Tageslichtstunden muss ich mich nämlich schwer am Riemen reißen, zum Beispiel an mein Fahrradlicht am Morgen zu denken. Sonst wird die Rückfahrt in der Dunkelheit durch Schlaglöcher und die anderen Verkehrsteilnehmer andernfalls zur Risikofahrt.
Außerdem wandern seit gestern die Handschuhe morgens in die Tasche – brrrr, eiskalt ist es mit dem Fahrtwind. So kalt, dass mein Kinn regelmäßig im Winter derart friert, dass das Sprachvermögen eingeschränkt ist. Das ist neben eiskalten Ohrmuscheln quasi der Kollateralschaden im Winter.

Umso schöner wird es während der kalten Jahreszeit allerdings drinnen, wenn ich auf der Couch in eine warme Decke gehüllt den Feierabend genießen kann und dabei eine Tasse heißen Tee in der Hand halte. Der Teeverbrauch verläuft im Winter antizyklisch zur Außentemperatur. Kälter draußen, mehr Tee drinnen. Eine ganz einfache Rechnung, die durch meine Begeisterung Wasserkisten zu schleppen nur unterstützt wird.

Und während die aktuelle Lieblingsserie im Prime-Kanal die Abendunterhaltung sichert, schaue ich auf erste winterliche Dekoration im Wohnzimmer. Hier steht nicht nur seit Kurzem der heiß ersehnte fermliving Basket als Tisch, sondern auf ihm thronen die ersten Winterzweige. Ich bin wahrlich kein Dekorationskünstler zur Weihnachtszeit, abgesehen von einem schönen Stern im Fenster und dem heiß geliebten Gold-Rentier im Fenster tut sich hier wenig. Ok, vielleicht noch ein kleiner Adventskranz und eine Lichterkette, aber dann ist auch Schluss. Und ich führe noch immer Diskussionen darüber, ob wir nicht mal einen Weihnachtsbaum aufstellen wollen. Das wäre schön!
Die ersten Accessoires für den in ferner Zukunft liegenden Baum hätte ich schon, die schmücken gerade die Vase mit den Kiefer- und Hagebutten-Zweigen. Rot-gold-Grün, die perfekte winterliche Farbkombination, oder?
interior design decoration table [Weiterlesen…]

Pasta selber machen?!

Wie viele Leute braucht es um Pasta herzustellen? Ich sage fünf. Zumindest beim ersten Mal. Warum, das erzähle ich euch gleich.

Pasta Pesto KitchenAid homemade

Ich liebe Pasta! In nahezu jeder Variation (außer diesen Gorgonzola-Kram, damit kann man mich jagen). Am liebsten mit ganz viel Parmesan, denn dieser Käse geht immer.
Kein Wunder also, dass schon seit langem ein gewisses Zubehörteil auf meiner Wunschliste stand: ein Pasta-Vorsatz* für die KitchenAid. In meinen kühnsten Zukunftsvisionen stieg ich groß in die Pasta-Produktion ein, meterlange Schlangen zogen sich über die italienischen Märkte, während ich aus meinem wahnsinnig schicken Wohnwagen das leckere Zeug verkaufe. Glückliche Gesichter am Abendbrottisch, die Wangen voll frischer Teigwaren.

So weit so gut, voller Zuversicht gingen wir also ans Werk, nachdem sich in einem meiner Geburtstagspakete tatsächlich die drei Pasta-Aufsatzrollen verbargen (juhu!). Bei Anne hatte ich schon erste Erfahrungen mit den oben zu sehenden Tagliatelle gesammelt. Schöne Nudelnester, oder? Da wurden wir ein wenig größenwahnsinnig und wagten uns gleich an gefüllte Teigtaschen heran.  So schwer konnte das doch wohl nicht sein, oder? Notiz an mich selbst: DOCH!  [Weiterlesen…]

99 Luftballons….

....auf ihrem Weg zum Horizont? Wohl viel mehr auf ihrem Weg eure Wohnungen und Häuser pünktlich zur dunklen Jahreszeit, mit ganz viel fröhlichem Licht zu füllen.

Brokis Luftballon DEsign LEuchte Lighting Lamp TschechienBunte Luftballons die zum blauen Himmel zwischen wattigen Wolken aufsteigen. Ein schönes Bild, was ein freudiges Gefühl von Freiheit, Hoffnung und Weite hinterlässt. Nicht zuletzt deshalb ist es ein beliebtes Motiv, um bei Hochzeiten vollbepackt mit guten Wünschen in den Wind entlassen zu werden.

Als kleines Kind dem gerade ergatterten wunderschönen Heliumballon dabei zuzuschauen, wie er in den Himmel aufsteigt, weil man seine kleine Hand nicht fest genug um die Geschenkband-Schlaufe gewickelt hat ist natürlich nicht das Tollste, ist aber wenn überhaupt maximal einmal passiert. Glaube ich. Aber bleiben wir doch bei dem Bild des aufsteigenden Glücksgefühls. ;-)
Das kann man sich nämlich auch dauerhaft an die heimische Zimmerwand holen. Glaubt ihr mir nicht? Doch, klar – mit der Luftballon-Leuchte Memory von Brokis zum Beispiel. Das tschechische Label Brokis kreiert liebevoll seine hochwertigen Glasprodukte, die in der eigenen Glasfabrik hergestellt werden. Die einzelnen Modelle besitzen eine sehr moderne und schlichte Formensprache und passen unaufdringlich in jeden Raum. Ich bin neben der Memory auch sehr begeistert vom Modell Muffin Wood. Wie der Name schon erahnen lässt wird hier das Glas mit schlichten Holzformen kombiniert.

Die Knaller-Nachricht kommt übrigens noch (man stelle sich einen knackigen Trommelwirbel vor), denn ich darf eine Memory-Wandeuchte unter euch verlosen! Mittelgroß und türkisfarben, das ist doch mal was, oder? Für eine satte Portion guter Laune während draußen der Herbst mehr grau als recht tobt. Was ihr tun könnt, um eventuell bald ein Stückchen Freiheits-Luftballon-Horizont-Feeling zu euch zu holen? [Weiterlesen…]

Hereinspaziert: unser Esszimmer

Ich habe schon lange vor dem Umzug Anfang 2013 von einem richtigen Esszimmer geträumt. Eines mit einem großen Tisch, um den alle Freunde und die ganze Familie Platz findet, an dem ich kreativ sein kann. Ein Zimmer, das hell und freundlich ist - und wohnlich!

esszimmer elbmadameDas dritte Zimmer.
Der Raum, in dem sich gesellige Abende heute tatsächlich abspielen, Weingläser aneinander klirren und lachende Menschen von den Nachbarn durch die (noch immer nicht mit Gardinen bestückten Fenster) beobachtet werden können. Ok, ich gebe zu, dass das eine bewusste Entscheidung war. Soooo nah sind die paar Nachbarn hier in unserem urbanen Szenestadtteil nämlich auch nicht an der Scheibe *räusper*. Außerdem: gleiches Recht für alle. So weiß ich zum Beispiel, dass die circa 8-köpfige Familie gegenüber aus dem Hochparterre am Tag mindestens 18 Stunden am Stück ihren 52″ Flatscreen mit Volksmusiksendungen laufen lässt. Oder das Esoterik-Pärchen aus dem Zweiten gegenüber, da glimmt ständig das orangerote Licht durch das Fenster und offenbart die eine oder andere Wischtechnik der Neunziger an den Wänden.
Seht ihr, alles nicht so schlimm, wenn man uns immerhin nur beim geselligen Beisammensein beobachten kann. Oder beim Leiter schleifen auf dem Balkon. Oder halt einfach beim Blumen gießen um 9h morgens am Samstag in Pyjamahose und Flodderlook. Ja, die komische Nachbarin…
Gut, dass wir wenigstens im Wohnzimmer die Rollos runterlassen können. Doch in der übrigen Zeit bin ich einfach nur froh,  wenn ich in unserem Esszimmer bin und denke nicht viel über Fenster nach.

Der Raum musste vor dem Bau des Schreibtisches letztes Frühjahr auch eine Zeit lang als Arbeitszimmer herhalten. Mittlerweile kaum noch, aber ich genieße es dennoch dann und wann. Wohl auch ganz besonders, weil durch die meist offen stehenden Flügeltüren der Blick so schön weit ins Wohnzimmer schweifen kann.

esszimmer_elbmadame4Und von der Couch im Wohnzimmer aus guckt man gleich auf das Regal hinter dem Tisch, wo sich viele unserer Bücher und Zeitschriften befinden – spleenig nach Farbe sortiert, ich gebe es zu! [Weiterlesen…]

Ein herbstliches Wochenende in London

"Mind the Gap!" tönt es aus den Lautsprechern, gerade als wir die Tür des Zuges durchschritten haben und uns zu früher Mittagsstunde direkt ins Abenteuer London stürzen. Nach mehr als sieben Jahren bin ich das erste Mal wieder hier, in der Stadt der roten Doppeldecker-Busse und Telefonzellen. Die Stadt mit Käthe und Willy, wo die Queen residiert und die so wundervolle architektonische Ausblicke bietet. Kurz erinnere ich mich an die Ganovenjagd auf dem Spielbrett von Scotland Yard, wo ich Mr. X doch irgendwie nie wirklich fangen konnte - vielleicht war die Stadt einfach zu groß?

London Wochenende Herbst

Ja wirklich, ganze sieben (!) Jahre ist her, dass ich in London an der Themse gewesen bin. Damals war es die erste kleine Reise vom elbmonsieur und mir. Die präsenteste Erinnerung an diesen Trip ist die durch beherztes Abstellen der Tasche auf dem Bürgersteig geplatzte Wodka-Flasche. Die scharfe, alkoholische Duftwolke, in der wir dementsprechend die Hotellobby zum Einchecken betraten könnt ihr euch vorstellen. Selbstverständlich haben wir auch viel anderes auf diesem Trip erlebt, aber wir lachen noch heute sehr, wenn wir uns an besagte Flasche erinnern.
Damals hat die Stadt mich sehr an Hamburg erinnert, ich vermute wegen des vielen Grüns und der schönen Parkflächen. Und natürlich des Wassers in der Stadt. Also schon ähnlich, nur irgendwie viel größer und mit Queen.

Während deutsche Adelshäuser es vorrangig zu ihren Hochzeiten und mit kuriosen Adoptionen in die Boulevardpresse schaffen, ist die Monarchie in England noch lebendig. Regelrechte Pilgerscharen tummeln sich am Buckingham Palace um einen Wachwechsel der rotgewandeten, Pelzhüte tragenden Soldaten mitzuerleben und die obligatorischen Motive zu knipsen. Verrückt!

Das haben wir auf unserem Wochenendtrip im September natürlich auch getan, klar. Viele schöne Touri-Spots, aber wir haben uns auch einfach treiben lassen, vorher grobe Eckpunkte abgesteckt und spontan geschaut worauf wir Lust hatten.
Deshalb gibt es heute keine hippen Restaurants und Bars zu sehen, sondern einfach eine Sammlung meiner Eindrücke dieses wunderschönen Familien-Wochenendes.

Eines, das ich übrigens mit meinem Papa und Bruder erleben durfte. Mama wurde zu Hause fleißig mit Bildern versorgt, während wir das Monument bestiegen, die Tower Brigde überquerten oder bei Scrambled Eggs das morgendliche Frühstück genossen. Scrambled Eggs on Toast, die hatte ich übrigens alle Tage zum Frühstück. :-) Und jeden Abend ein leckeres Bierchen im Pub. Seht ihr, die Rahmenbedingungen passten doch ganz wunderbar – was dazwischen passierte gibt es heute in Bilderform.

Bei instagram habt ihr vielleicht schon einige meiner Highlights entdeckt, aber heute gibt es hier auf dem Blog die volle Dröhnung Bildmaterial. Zu meiner Verteidigung: ich habe echt viel aussortiert.
Kommt ihr mit auf Foto-Tour?

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Design & Märkte am Wochenende in Hamburg

Wo tummelt sich Designer, DIY-Szene und Freunde des gepflegten Handmade am Wochenende? Richtig, auf diesen zwei tollen Design- und Handmade-Märkten.

Was macht ihr denn Schönes am Wochenende? Ich bin mir sicher, dass ihr an den beiden Märkten, die ich euch heute ans Herz legen möchte so eure Freude hättet.

Zum einen findet in Altona der DESIGNgift-Markt statt und zum anderen der 5. hello handmade auf Kampnagel.
Den DESIGNgift-Markt kenne ich selbst noch nicht (findet übrigens auch in Kiel am Wochenende drauf statt), aber die Mädels von Skrive haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass sie mit einem Stand dort vertreten sein werden. Und das verheißt sehr viel Gutes, denn die Geschirrtücher und Boxen, die ich von den beiden habe sind noch immer heiß geliebte Stücke – ihr erinnert euch vielleicht an die hübsch gemusterten Teile von Rie Elise Larsen?! :-)

Der hello handmade ist auch klasse, bietet tolle Stimmung und wundervolle Produkte zu sehen und kaufen!
Ich hoffe, dass ich beide Märkte schaffe, befürchte aber Böses angesichts meiner Wochenendplanung…hatte ich schon erwähnt, dass ich ab nächster Woche alle Freitage für den Blog einsetzen darf? Das wird herrlich, denn wie ihr sicher merkt, schaffe ich es momentan kaum, alle Bilder und Blogposts vorzubereiten, die ich gern zeigen möchte.

Na wenigstens gehen wir zur Entspannung heute erst einmal nett essen, darauf freue ich mich sehr. Übrigens mit den weltbesten Nachbarn und ganz sicher einer Flasche herrlichen Grauburgunders. Vielleicht auch Käsespätzle, aber mal schauen was die Tageskarte zu bieten hat…

Also, hin da, hier kommen schnell noch die harten Fakten in knackiger Kürze… [Weiterlesen…]