Von kroatischen Bergen und der Landkartensuche im eigenen Kopf.

Heute gibt es neben hoffentlich sehr entspannt anmutenden Bildern aus den vergangenen freien Tagen in Kroatien einige Gedanken zu lesen, denn Urlaube sind eine gute Gelegenheit die Slow Motion-Funktion im Alltag anzuwerfen und den einen oder anderen Blick nach links und rechts zu werfen. Und wo klappt es besser mal nachzudenken, als auf einem Berg mit halbem Funkloch und fantastischem Blick in die Natur?

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Puh, das wird heute ein langer Post – schnappt Euch lieber eine Tasse Kaffee und die Keksdose.

Denn auf dem erwähnt ruhigen Berg stellt man sich schon Fragen wie: was läuft derzeit gut, was weniger gut? Bin ich zufrieden wo ich stehe, gehe ich in die richtige Richtung und wo soll verdammt nochmal überhaupt dieses “richtig” sein? Wohin will ich denn überhaupt und wie finde ich die richtige Weggabelung dorthin? Oder hab ich von vornherein schon die falsche Landkarte eingesteckt?

Zum Nachdenken über meinen eigenen kleinen Standpunkt in diesem Universum namens Leben haben mich – unabhängig voneinander – drei Freunde gebracht. Drei Freunde, die mutige Entscheidungen getroffen haben und Dinge angepackt haben wo andere noch überlegen und darüber das Ziel aus den Augen verlieren. [Weiterlesen...]

Hamburger Design- und Feinkostmärkte am kommenden Wochenende

Vor uns liegt ein mit Leckereien und feinen Designs gespicktes Wochenende in der Hansestadt. Ihr seid hier? Dann habe ich hier zwei tolle Vorschläge zur Freizeitgestaltung für euch...

Was macht ihr eigentlich am Wochenende? Ich könnte mir vorstellen, dass ihr an den beiden Märkten, die ich euch heute ans Herz legen möchte so eure Freude hättet – ich würde auch sehr gern dort vorbeischauen, aber ich habe das große Glück, mit meinem Papa und Bruder übers Wochenende nach London fliegen zu dürfen. Damals, zum ersten Studienabschluss 2011 haben wir die Reise geschenkt bekommen und seitdem wartete der “Gutschein” auf Einlösung. Nun geht es tatsächlich los und ich bin voller Vorfreude auf diese schöne Stadt und die Zeit mit den beiden. 2007 war ich das erste Mal in London und habe mich dort sehr wohl gefühlt. Vielleicht, weil ich als Hamburger eine irgendwie geartete Ähnlichkeit mit der Heimat festgestellt habe? Ich bin gespannt ob die Stadt sich wieder von dieser schönen Seite zeigen wird.

Doch während ich versuche einen Blick auf die Queen zu erhaschen, könntet ihr hier in Hamburg diese beiden feinen Märkte besuchen: BESONDERLECKER und TreibGut. Feinkost, leckeres und gutes Design werden sich dort sicher tummeln – und ich bin gespannt auf Eure Berichte.

Interessiert? Dann kommen hier die Veranstaltungsdaten: [Weiterlesen...]

Volvic Blogparade: mit viel Wasser, Upcycling und Sukkulenten

Heute geht es um mein Verhältnis zum Wasser (ein sehr gutes übrigens), Volvic und eine Alternative zur Pfandrückgabe: durch Upcycling von PET-Flaschen.

volvic wasser diy PET-flaschen

Heute geht es um Wasser – und um Pflanzen, die meist gar nicht so viel davon brauchen, beziehungsweise eine Menge Wasser speichern können. Bevor ich euch ein wenig zu meinem Trinkverhalten (ähm, also in Sachen Wasser versteht sich) erzähle, möchte ich euch allerdings noch zeigen, was man aus PET-Flaschen zaubern kann.

Vielleicht geht es euch da manchmal wie mir, ihr kauft ein Bund Kräuter oder bekommt Pflanzen (in unansehnlichen) Töpfen mitgebracht und habt einfach nicht das passende Gefäß oder Übertopf dafür zur Hand? In diesem Falle kommt eine leere Wasserflasche ganz gelegen und erspart panisches Suchen in der heimischen Abstellkammer. [Weiterlesen...]

Hereinspaziert: ein neues Kleid für elbmadame

Ich habe aufgeräumt: nach viel Planung & Gestaltung ist nun das neue Blogdesign online. Vieles bleibt beim Alten, einiges ist neu.

elbmadame porträt pink pixel

Ihr habt es sicher schon bemerkt – der Blog hat ein neues Kleid verpasst bekommen. Nach über zwei Jahren mit nur kleinen Änderungen war es höchste Zeit dafür und nun freue ich mich jedes Mal, wenn ich mich durch die Seite klicke, neue Blogposts schreibe und an Kleinigkeiten feile. Dafür haben der elbmonsieur (mein Held im Hintergrund, der hier wirklich alles fleißig programmiert und nach 1.000 kleinen Wünschen meinerseits gestaltet hat) und ich fleißig gearbeitet und geschraubt. Ja, so ein neues Kleid tut der Motivation gut und allen alten Staub zur Tür hinaus.

Ja aber was ist denn nun neu? [Weiterlesen...]

Möhrenkuchen mit Frischkäse-Topping

Lecker - aber was hat ein saftiger Möhrenkuchen eigentlich mit meinem Flohmarkt-Sonntag zu tun? Na der hilft, wenn man dabei ist schlechte Laune zu bekommen und bringt die Familie zusammen.

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Für Omas Geburtstag war ich vor Kurzem auf der Suche nach einem passenden Backrezept. Und weil ich den Kuchen an einem Sonntag mit zum gemeinsamen Flohmarkt nehmen wollte, fiel die Wahl schnell auf einen saftigen Möhrenkuchen. Geht “auf die Hand”, ist nicht zu süß und gleichzeitig auch was für den kleinen Hunger zwischendurch.
Nebenbei tut er beim Verzehr spielend leicht den Aggressions-Pegel hinterm Flohmarktstand gut (“Nein, wir verkaufen Ihnen den neuwertigen Marken-Pullover nicht für 50 ct!” und “Ja, ich kann verstehen, dass Sie die Jeans nicht anprobieren können und sie vielleicht nicht passen wird. Aber das senkt den Preis nicht auf einen Euro!”). Ich kann ja auch nicht zurückmeckern, wenn ich den Mund voller Möhrenkuchen habe, aber ich hätte vielleicht ein paar Krümel rausprusten können, wenns nötig geworden wäre. ;-)

So, der Plan war jedenfalls geschmiedet, die Zutaten geraspelt, in der KitchenAid zusammengeworfen und dann wurde fleißig gebacken. Optisches Highlight neben den ganz unsichtbaren Kokosraspeln im Teig des Kastenkuchens: das Frischkäse-Topping. Das hatte ich dann fix um 5:55h noch zusammengerührt und draufgespachtelt bevor es losging. Übrigens eine fiese Uhrzeit, ich reagiere da sehr allergisch auf alles, was nicht mindestens eine 6 an erster Stelle stehen hat. (Dies auch als Entschuldigung für die dürftigen Kuchenbilder, denn schön is dat nicht um die Uhrzeit.)
Doch es hat sich gelohnt, der Möhrenkuchen kam sensationell gut an und schmeckte der gesamten Flohmarkt-Crew.  [Weiterlesen...]

Neu: die limitierte IKEA Chalet Collection

Pünktlich zu Beginn der kälteren Jahreszeit gibt es neues vom Möbelschweden - ich glaube da steht schnellstmöglich ein kleiner Ausflug an.

CHALET2014Seit vergangenem Wochenende ist die limitierte Chalet-Edition von IKEA erhältlich.
Letztes Jahr habe ich dabei sehr hübsche Hirsch-Servietten erstanden, dieses Mal lachen mich besonders die Solrök-Schüsseln und grauen Strick-Decken und -Kissen an. Na, was sagt ihr?
Herbstliche Motive, die einladen, doch schon einmal langsam an kuschlige Fernseh-Abende zu denken, während draußen die Herbststürme toben? Ja, ich finde schon, aber ganz langsam natürlich – denn ein paar Sommertage hätten wir doch alle sicher noch gern, oder?

Startet schön in die Woche!

ikea chalet kollektion

Bilder via IKEA – mit freundlicher Genehmigung. 

Station Finnland – die finnische Kreativwirtschaft zu Besuch in Frankfurt

Längst überfällig ist mein Bericht zum Wochenende in Frankfurt bei der Station Finland Design-Ausstellung. Bei instagram konntet ihr ja bereits einige Bilder sehen, doch das Große Ganze stand noch aus.

finstation frankfurt 2014

Ich zählte Finnland bisher unterbewusst zu allem Skandinavischen dazu – eine klare Fehleinschätzung. Zwar kannte ich Marimekko und Ittala, klar, denn das sind echte Größen und Klassiker im Business. Doch Finnland hat viel mehr zu bieten. Und setzt den heiß geliebten klaren Formen der Schweden und Dänen ein paar verspielte Akzente entgegen. Knallfarben, Kultur und ein kleines, verspieltes Augenzwinkern – so kann man es eigentlich ganz gut beschreiben.

Meine Highlights waren neben den wundervollen Textilien von Vallila aus Helsinki die verspielten Produktdesigns und schönen Handzeichnungen von Bombotti.
Die luftig-leichten Akustik-Elemente von Hanhi Design waren mehr Kunst als funktionales Element und sprangen gleich ins Auge. Die Paneele werden übrigens aus Torf und Moos hergestellt. Ökologisch ist es ja nicht ganz unsinnig, auf natürliche Materialien zu setzen. Und sie können je nach Einsatzzweck und Kundenwunsch individualisiert werden.
Außerdem hat mich neben der grandiosen Funktionalität auch das reduzierte Design der Paper Bag Holder von everyday design begeistert. Das wäre tatsächlich genau das Richtige um Altpapier sammeln zu können – ohne gleich in die Optik eines Messi-Haushaltes abzuglitschen. Die Tür zu unserer Kammer ist nämlich das Tor zur Altpapier-Hölle.

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Fundstück der Woche: LIMI Living

LIMI Living

Heute möchte ich euch den Online-Shop LIMI Living vorstellen. Hier gilt für mich: einmal alles, bitte! Ein Einkaufskörbchen voller schön gemusterter Geschirrtücher, Kissenhüllen und ein bisschen was von der zauberhaften Keramik. Für so eine Dose würde ich ganz sicher noch ein Plätzchen freischaufeln. Ganz sicher. Und so ein hübscher gelb gemusterter Brotkorb? Ein Brotkorb fehlt hier ja sowieso und lässt sich ganz bestimmt platzsparend falten. Zeit, einen zu nähen habe ich momentan eher nicht. Beste Argumente also, wie ihr seht. ;-)

Und weil mir die Produkte sehr gut gefallen habe ich die Gelegenheit genutzt und bei Svenja von LIMI Living nachgefragt, wie das denn so kam mit dem Online-Shop und woher die schönen Teile eigentlich kommen. Aber bevor ich zuviel erzähle, lasse ich lieber Svenja selbst sprechen:

Hallo Svenja, schön dass du da bist! Erzähl uns doch zuerst ein wenig von Dir. Wie kamst du auf die Idee LIMI Living zu gründen?
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Die letzten Sommertage genießen – ein guter Grund, auch den hinteren Balkon endlich anzugehen.

Maisons du Monde

Hoffentlich sind es nicht die letzten Sommertage des Jahres, die diese Woche angebrochen sind. Bevor der goldene Herbst uns eine Menge buntes Treiben bescheren darf möchte ich Balkonien nämlich noch einmal so richtig genießen. Auf dem hinteren Balkon um genau zu sein.
Denn wir haben den Luxus in unserer Wohnung, dass wir sowohl einen etwas größeren, dafür aber weniger sonnigen Balkon auf der Vorderseite des Hauses unser eigen nennen dürfen als auch einen kleinen, zum ruhigen Innenhof gelegenen.

Der Innenhof ist richtig groß, dicht bewachsen und sogar ein einzelnes Haus steht mittendrin. Schwer vorzustellen, oder? Viel wichtiger ist allerdings die großartige Ruhe mitten in Eimsbüttel, die wir hier genießen können. Denn abgesehen von den Nachbarn der umliegenden Häuser, die bis auf einige Kinder und seltene Parties kaum zu bemerken sind, ist es verdammt ruhig. So kommt es vor, dass wir uns sehr gern „nach hinten“ setzen um die Ruhe zu genießen.

Das einzige Problem bestand bisher darin, dass eigentlich nur der vordere Balkon wirklich gemütlich mit Sitzgelegenheiten bestückt war. Wollte man also hinten sitzen, so zerrte man einen der Stühle durch die komplette Wohnung, einmal quer durchs Schlafzimmer übers Bett auf den Balkon. Ja, quer übers Bett, denn der Durchgang ist aufgrund des recht kleinen Schlafzimmers doch sehr schmal bemessen. Und ich konnte hinterher eigentlich direkt den Staubsauger auspacken.

Deshalb habe ich kurz vor Ende des Sommers die Gelegenheit genutzt, dem hinteren Austritt zu spätem Glanz zu verhelfen. Und diesem Zustand zu Leibe zu rücken. [Weiterlesen...]

Eine Kaffeetafel ganz in Schwarz & Weiss. Mit Black’n White-Keksen.

Bahlsen Black & White KeksBahlsen Black & White Keks

Diese Woche begann unter etwas ruhigeren Vorzeichen als die letzte und ich habe noch schöne Dinge für euch im Gepäck.

Ich konnte die Zeit nutzen, um den Tisch für eine kleine Auszeit zu decken. Am Wochenende geht es ja nicht nur um das bloße Eintrichtern von Koffein, sondern eine Kaffeetafel darf gern einmal ganz im Zeichen des Genusses stehen. Die Entschleunigung beginnt bereits am Morgen, während frische Brötchen im Ofen aufknuspern und die selbstgekochte Erdbeer-Marmelade auf dem Tisch steht. Und während ich die Pfanne fürs Rührei vorheize – bei gekochten Eiern gibt es nämlich nur Diskussionen über über die angemessene Kochzeit – kümmert sich der elbmonsieur natürlich um den Kaffee. Nach dem Frühstück wiederholt sich am Nachmittag ein anderes Ritual: die zweite Runde Kaffee – natürlich. Meist aus einer anderen Zubereitungsart heraus, ein bisschen Abwechslung muss schließlich sein, nech? Dazu gereicht werden dann nach Bedarf Kuchen und Kekse. [Weiterlesen...]