Von kroatischen Bergen und der Landkartensuche im eigenen Kopf.

Heute gibt es neben hoffentlich sehr entspannt anmutenden Bildern aus den vergangenen freien Tagen in Kroatien einige Gedanken zu lesen, denn Urlaube sind eine gute Gelegenheit die Slow Motion-Funktion im Alltag anzuwerfen und den einen oder anderen Blick nach links und rechts zu werfen. Und wo klappt mit dem Nachdenken besser, als auf einem Berg im Funkloch und fantastischem Blick in die Natur?

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Puh, das wird heute ein langer Post – schnappt Euch lieber eine Tasse Kaffee und die Keksdose.

Denn auf dem erwähnt ruhigen Berg stellt man sich schon Fragen wie: was läuft derzeit gut, was weniger gut? Bin ich zufrieden wo ich stehe, gehe ich in die richtige Richtung und wo soll verdammt nochmal überhaupt dieses “richtig” sein? Wohin will ich denn überhaupt und wie finde ich die richtige Weggabelung dorthin? Oder hab ich von vornherein schon die falsche Landkarte eingesteckt?

Zum Nachdenken über meinen eigenen kleinen Standpunkt in diesem Universum namens Leben haben mich – unabhängig voneinander – drei Freunde gebracht. Drei Freunde, die mutige Entscheidungen getroffen haben und Dinge angepackt haben wo andere noch überlegen und darüber das Ziel aus den Augen verlieren. [Weiterlesen...]

Hereinspaziert: ein neues Kleid für elbmadame

Ich habe aufgeräumt: nach viel Planung & Gestaltung ist nun das neue Blogdesign online. Vieles bleibt beim Alten, einiges ist neu.

elbmadame porträt pink pixel

Ihr habt es sicher schon bemerkt – der Blog hat ein neues Kleid verpasst bekommen. Nach über zwei Jahren mit nur kleinen Änderungen war es höchste Zeit dafür und nun freue ich mich jedes Mal, wenn ich mich durch die Seite klicke, neue Blogposts schreibe und an Kleinigkeiten feile. Dafür haben der elbmonsieur (mein Held im Hintergrund, der hier wirklich alles fleißig programmiert und nach 1.000 kleinen Wünschen meinerseits gestaltet hat) und ich fleißig gearbeitet und geschraubt. Ja, so ein neues Kleid tut der Motivation gut und allen alten Staub zur Tür hinaus.

Ja aber was ist denn nun neu? [Weiterlesen...]

Heute mal in eigener Sache…

elbmadame porträt pink pixelIst eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass ich hier quasi nie zu sehen bin? Gut, das ist ehrlich gesagt nicht ganz unbeabsichtigt in den meisten Fällen, denn ich bin grundsätzlich eher jemand, der  hinter der Kamera steht anstatt davor herumzuspringen. Designtes und Zubereitetes machen sich da einfach besser und schlackern auch nicht unmotiviert mit den Armen in der Gegend herum.

Nicht zuletzt wegen dieser recht einseitigen Affinität zur Rückseite der Kamera gibt es generell sehr wenig Fotos von mir. Und die, auf denen ich zu sehen bin zeigen mich entweder a) mit Mondgesicht, b) mit Bad Hair Day oder c) mit Mondgesicht UND Bad Hair Day. Ein Teufelskreis.
Grund genug, diesen zu endlich zu durchbrechen, bevor im Oktober die magische Schallgrenze der 30 geknackt wird. Echt jetzt, ich werde schon 30? Fühlt sich für mich auch nur so an, wenn ich von einem durchzechten Freitagabend am Montag noch immer die Nachwehen spüre. Puh wie soll das erst werden, wenn ich groß bin?

Nun denn, ich schweife ab. Also, diesem Loch im Familien- und natürlich Blogger-Album musste jedenfalls Abhilfe geschaffen werden. Nachdem ich mir ein Mut-Käffchen genehmigt hatte, ging es vor Kurzem dann mit der lieben Paola von Pink Pixel Photography ans Werk.
Wir hatten einen Abend, an dem ich mich nach einer obligatorischen Aufwärmphase sehr wohl gefühlt habe. Ich hoffe das sieht man den Bildern auch ein wenig an – heute bekommen sie nämlich vor Süßem und Unbewegtem den Vortritt. ;-)

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Das war: der Februar.

Was war eigentlich im Februar los? Diese Frage würde ich mir selbst und Euch gern ab sofort jeden Monat stellen. Man vergisst ja so leicht, die elbmadame wird schließlich auch nicht jünger. ;-)
Also, was los war? Den Bildern nach zu urteilen habe ich mich entweder auf der Wohnungs-Baustelle herumgetrieben oder mir den Bauch vollgeschlagen. Ja, so war es eigentlich auch in weiten Teilen des Monats. Ein sehr ereignisreicher Februar, der hoffentlich einen tollen Startschuss abgegeben hat für den Rest des Jahres. Was so gut und spannend angefangen hat, das kann doch nur schön weitergehen, oder?

Der staubige und arbeitsintensive Teil ist mittlerweile zum Glück abgeschlossen und abgesehen davon, dass noch nicht eine einzige Deckenleuchte hängt (wie auch, wenn die Leiter einfach 20 cm zu kurz ist?) sind wir höchst glücklich hier. Bilder folgen alsbald, wenn der letzte Karton ausgepackt ist. Mindestens drei davon stehen nämlich noch in den Ecken herum und drücken sich, die Schlingel.

Das Kranksein vergessen wir lieber ganz schnell und konzentriere uns stattdessen auf so tolle Sachen wie das Wiedersehen mit alten Bekannten, von denen man jahrelang nichts gehört hat und denen man sich gleich wieder so nah fühlt wie vorher.
Weitere Highlights gab es mit dem kleinen dicken Jungen, der hier einzog und der tollen Buchparty im Maison Mariée. Mein ganz kleines – und eigentlich doch so großes – Highlight  war übrigens der erste Moment mit meinem kleinen Patensöhnchen auf dem Arm. Wow, so ein so winzig kleines Wesen und ich war sofort völlig verliebt. So schnell geht das…

So, lieber März, herzlich willkommen, ich bin wieder fit und bereit für Dich!
Und Ihr so? Habt Ihr was bestimmtes im Sinne für diesen Monat, große Osterpläne geschmiedet oder die Weltherrschaft in Planung?

Und nun der Februar in Bildern.
Ahoi, Eure elbmadame

Februar 2013 Review

Neulich im Fitnessstudio…

turnschuhe laufschuhe schuheHeute mal ganz Off Topic, Ihr Lieben, aber ich schmunzele schon seit einer Weile vor mich hin in dieser Angelegenheit…

Fitnessstudio. Das böse Wort mit drei “sss” hintereinander. Fast so schlimm wie Schifffahrt, aber nur fast. Wobei das Dilemma meistens in der damit verbundenen Aktivität, als in der Grammatik liegt.
Nun ja, hier strample ich mich nach meiner viermonatigen sporttechnischen Auszeit in der schwedischen Wildnis nun alle paar Tage ab um der freien Breiten-Wucherung meines Körpers Einhalt zu gebieten. Ausreden gelten nicht mehr, der Schokoladenkonsum wurde bis auf den gestrigen Weiße-Crisp-Rückfall drastisch reduziert.
Derzeit warte ich nämlich mehr oder weniger auf den Master-Thesis-Startschuss, einen Job und einige Ideen, ich habe also genug Zeit um währenddessen brav dort hinzudackeln.  [Weiterlesen...]

Couch Magazin

Couch Magazin

Mir wurde vor einiger Zeit erzählt, dass es ein neues Magazin im Bereich Design/Wohnen gibt. Ganz toll sollte es sein und im Vergleich zu den bekannten Wohnzeitschriften einiges anders machen: das Couch Magazin. Es ist schon im Januar gelauncht worden, aber die Suche beim Zeitschriftenhändler meines Vertrauens war leider nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Auf dem Flughafen in Lübeck habe ich es dann aber doch letzten Sonntag entdeckt und direkt erstanden.

Gespannt haben Angela und ich uns in Stockholm dann, eine Tüte gesalzenes Mikrowellen-Popcorn im Arm, darüber hergemacht und reingeschaut. Das Format ist erst einmal recht handlich und um einiges kleiner als viele Einrichtungsmagazine – was natürlich jeder Damenhandtasche zugute kommt. Und bei einem Preis von zwei Euro kann man eigentlich auch nicht meckern.

Eigentlich eine super Idee, kurzweilig sollte das Magazin sein und neben etwas Mode auch viele Anregungen für die eigenen vier Wände bieten.
Meiner Ansicht nach war leider nicht allzu viel Neues dabei und an einigen Stellen stolperten wir beim Lesen über die Darstellungen oder unglückliche Formulierungen in den Texten. Es mag uns allerdings besonders aufgefallen sein, da wir uns fachlich mit der Thematik auseinandersetzen und andere Ansprüche als manche Magazine haben. Und sicherlich kennen wir viele “Geheimtipps” und Label einfach bereits.

Spannend waren allerdings die Home-Stories einiger Appartements, so etwas bietet doch immer die Gelegenheit Mäuschen in anderer Leute Wohnzimmer zu spielen und Inspirationen für das eigene Zuhause zu sammeln. Ein kleiner Grundriss zeigte hierbei jeweils auf, wie die Wohnung geschnitten war. Positiv aufgefallen ist außerdem, dass viele der gezeigten Produkte erschwinglich waren und auch stiltechnisch viele Richtungen abgedeckt wurden. Alles in allem wäre ich gespannt auf eine zweite Ausgabe und hoffe auf einige Verbesserungen an den erwähnten Stellen. Denn ich glaube, dass noch einiges an Potenzial im Konzept steckt!

P.S. Für alle Interessenten: laut Facebook-Fanpage soll eine zweite Ausgabe im Herbst 2012 erhältlich sein.

Blogger-Wichteln…. tadaaaa, mein Päckchen!

So Ihr Lieben auch von mir die liebsten Weihnachts-Grüße, ich hoffe ihr hattet alle ein schönes, besinnliches, gesundes Weihnachtsfest und einen fleißigen Weihnachtsmann!

Meine Weihnachtsgrüße kommen nun endlich wieder aus Hamburg – zwar fiel der Abschied von meinen sehr lieb gewonnenen SchwedInnen recht schwer, dennoch geht nichts über Weihnachten im Kreise meiner Liebsten. Die Familie und Freunde fehlten nach all den Monaten schon ziemlich.
Es gab dementsprechend viel zu tun in den letzten Tagen, allem voran der lang ersehnte Frisörbesuch. Ohne diesen hätte das geplante Familienfoto für die Großeltern nur gruselig werden können. Und wer möchte in diesem bad-hair-Zustand schon jahrelang auf dem Kaminsims verewigt sein?

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Blogger-Wichteln

wichtelpaketDas Blogger-Wichteln von anmutig und sodapop ist in vollem Gange – mein Wichtel-Päckchen an Aline von schmuckfang ist schon längst angekommen und wurde für sehr gut befunden. :-) Juhu, ich freu mich, dass es so gut gefällt. Hier könnt Ihr Euch die Bilder dazu direkt anschauen.

Mein Päckchen, von Caro, bekommt Ihr die Tage zu sehen, denn morgen geht es für mich erst einmal wieder in die Heimat, nach Hamburg, wo das Paket auf mich wartet! Denn nach einigen Monaten neigt sich das Auslandssemester nun dem Ende zu und ich fiebere nicht nur dem heimischen Weihnachtsmarkt entgegen. ;-)

Mehr gibts dann die Tage zu sehen…..unter anderem natürlich auch meine finale Projektarbeit, die mich vom Bloggen in den letzten Tagen abgehalten hat.

So schauts aus….

….wenn ich mal wieder im Tunnel stecke.

Ein Tunnel voller Schokolade, Kaffee und einer viel zu langen To Do-Liste wohlgemerkt.
Ich entschuldige mich hiermit schon einmal für die spärliche Berichterstattung, aber ab Juli gibt’s wieder mehr zu lesen. Doch nun komme ich vorerst nicht vom Schreibtisch los – eine Hochzeitsfeier musste schon dran glauben, meine Eltern will ich schon seit dem Wochenende angerufen haben und auch meinen Nägeln könnte ein wenig Aufmerksamkeit nicht schaden….aber diese Mädchen-Dinge fallen schnell hinten runter. Kritisch wirds allerdings erst, wenn man auf seinem Fahrrad als ungeschminkter Zombie zum Verkehrsrisiko wird.
Zwischen mir und meinem inneren Monster stehen allerdings noch ein paar schlaflose Nächte, einige Tassen Kaffee und die kontrainduzierten Baldrian-Tabletten. :-P

Die Zeit rennt, im August werde ich für ein Auslandssemester nach Schweden auswandern und von dort über blonde, hübsche Menschen und schwedische Inspirationsquellen berichten. Denn wenn wir eins von den Skandinaviern lernen können ist es gutes Design. :-)
Sollte mir der Ljungberg begegnen werde ich natürlich mit Fotos dienen. ;-)

Ach ja, und hat noch jemand ein paar neue Erkenntnisse zum Thema Zeitmanagement und Prüfungsstress parat?

Umzugsfieber

Teil 1

Am Wochenende startete unser Umzugsvorhaben Hamburg -> Wismar mit der Übergabe unserer neuen Wohnung in der schönen Altstadt und dem Startschuss einer gigantischen Putz- und Streichaktion. Böse war tatsächlich der Zustand der Wohnung, denn trotz angekündigter Grundreinigung “übersah” der Putzmann (ich sag’s ja immer, Frauen sehen mehr!) den einen oder anderen Dreckfleck.

Das die Vormieterin anscheinend begeisterte Kettenraucherin war, sah man zwar nicht mehr an der Wandfarbe, aber sehr wohl am Zustand der ehemals weißen Papier-Lampignons. (Wir haben sie dann mal abmontiert….)
Spannend auch, wenn man unter der vormals braunen Fugenfarbe ein zartes grau entdeckt, die Eingangstür von nikotinbraun wieder in zartes Eierschalen-gelb verwandelt und die Küche keimfrei in neuem Glanz erstrahlt.

Nun ja, ihr seht, wir waren beschäftigt

Um den Verwandlungsprozess mal ein bisschen zu dokumentieren hier schon einmal ein paar vorab-Bilder der ersten Farbkleckse im Flur und Badezimmer sowie Wohnzimmer.

Schrubben der Haustür mit Scheuermilch und Spülbürste!

Mmmmh, die Küchenleuchte!

Und mein persönliches Highlight: Einer der vielen Lichtschalter und Steckdosen…

Teil 2 zeigt dann die ersten Farbfelder an der Wand, ausgewählt aus Restbeständen der letzten Umzüge. :-)

(Dann zeigt sich auch der Bezug zu Design und Eigenheim-Gestaltung….)