Die Landkartensuche im eigenen Kopf. Über die großen Abenteuer des Lebens – Part II

Was 2015 bisher brachte und wie es weitergeht. Zugegebenermaßen mit einigen großen Ankündigungen für den Herbst...

Bolivien Salar de Uyuni Katja Heil Ich habe mir im letzten Sommer viele Gedanken gemacht, wenn ihr euch erinnert. Denn ich schmiede nicht nur gerne Pläne, sondern weiß auch gerne auf welches Ziel ich zumarschiere. Welche Richtung grob eingeschlagen ist. Und ob man überhaupt noch in die gleiche Richtung läuft. Was das eine oder andere Mal mit Augenrollen des elbmonsieurs endet, wenn ich den Grundriss eines nicht einmal in Aussicht stehenden Hauses und die zugehörige Küche plane. Oder mal wieder alle Eventualitäten durchdenke und versuche potenziell auftretende Probleme im Keim zu ersticken. Ich habe viele Träume und Wünsche – nicht alle lassen sich verwirklichen, aber an vielem kann man arbeiten.

Und nun?

Die tiefe Frage nach der „Landkarte“, richtigen Abzweigungen und dem richtigen Punkt am Wegesrand brachten mich, uns, zum Nachdenken. Als Resultat wurde die 4-Tage-Woche im Büro umgesetzt. Sie tut mir gut, diese Entscheidung und war mehr als richtig. Zwar könnte man natürlich immer noch mehr Zeit haben, aber der Luxus, im Büro viel zu schaffen und zu Hause für den Blog auch eine ganze Menge gewuppt zu bekommen ist toll. Und ich stelle auch fest, dass mein eigener Anspruch, am Ende der Woche wirklich etwas geschafft zu haben, sich auch auf den Donnerstag statt Freitag projizieren lässt. Mache ich meine Häkchen halt einfach ein wenig früher. Der Freitag gehört dadurch ganz dem Blog und ermöglicht es mir die eine oder andere Veranstaltung zu besuchen.

Und da wir uns in der glücklichen Lage befinden, noch sehr freie Entscheidungen ohne viele Verpflichtungen treffen zu können, haben wir auch die besagte Landkarte nun beim Wort genommen. Mit einiger Vorlaufzeit und viel Planung kann ich heute die Katze aus dem Sack lassen – aus dem Rucksack um genauer zu sein. [Weiterlesen…]

Mein Weg zur Fotografie & mein Equipment (mit PhotoQueen-Gewinnspiel)

Wie ich meine Liebe zur Fotografie durch New York entdeckte wo das alles hinführte und was sonst noch geschah...

Fotografie Equipment Heute geht es nachdem ich schon häufiger E-Mails mit Fragen erhalten habe um meinen Weg zur Fotografie und mein verwendetes Equipment.

Alles begann 2008 während unseres einwöchigen New York-Urlaubes. Ich hatte mir für den Trip Papas Kamera ausgeliehen, ehrfürchtig seinen komplizierten Erklärungen zu Blende, Belichtungszeit und ISO gelauscht und mir gedacht: das krieg ich nie auf die Kette.

Mitgenommen haben wir sie trotzdem und uns der Herausforderung gestellt. Wolkenkratzer, fahrende Yellow Cabs und diese putzigen kleinen amerikanischen Nager wurden auf mindestens 500 Fotos festgehalten. Ok, natürlich lief nicht alles glatt, aber der Lerneffekt war da. Und ich hatte Einblick in etwas bekommen, was mich forderte und sehr begeisterte.

In einem Volkshochschulkurs wurden die Grundlagen gefestigt. Im folgenden Jahr wurde emsig gespart und nach dem Studienabschluss war es soweit: meine erste eigene Digitale Spiegelreflexkamera wurde wie ein rohes Ei in der Einkaufstüte nach Hause transportiert! Ich blieb mit dem Einsteigermodell EOS 500D bei Canon, weil ich mit der Kamera meines Vaters (ein Vorgänger) sehr gut zurechtkam.

Was folgte waren zahllose Aufnahmen zu jeder Gelegenheit, bis nahezu alle Knöpfe ausprobiert und ausgereizt waren. Und nicht zuletzt das Bloggen bot viele Gelegenheiten zur Weiterentwicklung. Nach meinem Schweden-Aufenthalt 2011 verfestigte sich das Gefühl, mein Kit-Equipment wäre ausgereizt. Die anschließende Recherche nach einem ersten guten, aber bezahlbaren Objektiv zur Weiterentwicklung mündete im Kauf einer Festbrennweite: das Canon EF 50mm f/1.4* (übrigens soll das 1.8 auch sehr gute Ergebnisse bringen, ist aber deutlich günstiger). Die Entscheidung war wie ich finde die richtige, denn ohne verfügbaren Zoom müssen die Beine halt ausgleichen – und das schult das Auge für den Bildausschnitt enorm. [Weiterlesen…]

Mein Jahresrückblick…tschüss 2014, hallo 2015!

Nun heißt es Abschied nehmen von einem ereignisreichen Jahr! Ich habe es sehr genossen, manchmal geflucht und war die meiste Zeit sehr gut beschäftigt, so dass es schnell verflogen ist.

Es war ein turbulentes Jahr, dieses 2014:

Viele tolle Erlebnisse, privater wie auch blogtechnischer Natur standen auf der Agenda…
…Unser erstes volles Jahr in der Wohnung – trotzdem noch mit vielen kleinen Baustellen.
…Wir haben wahnsinnig gut gegessen, viel ausprobiert und den Vorsatz auch nach Feierabend mehr zu kochen ganz anständig umgesetzt. 
…Trotz Fructosemalabsorption und großem Vermissen von Tomaten und Äpfeln klappte alles und ich kann sagen: endlich wieder Bauchschmerzfrei (zumindest meistens!).
…Gefühlt wurden 214 Liter Kaffee getrunken
…viele schöne Konzerte besucht
…Pläne geschmiedet und auch ein kleiner Urlaub in Kroatien gemacht und viele Orte gesehen: Valencia, Zürich, Berlin, Köln, München, Fehmarn, Frankfurt, Karlsruhe, London, Tegernsee, Deventer…
…meine ersten Foto-Jobs und eine Magazin-Veröffentlichung – aufregend und tolles Neuland in diesem Bereich!
…spannende Kooperationen mit tollen Partnern umgesetzt
und noch vieles mehr!

Hier kommt deshalb mein ganz eigener kleiner Jahresrückblick auf mein mittlerweile drittes Jahr mit dem Blog. Habt ihr Lust auf eine Reise durchs vergangene Jahr und einen kleinen Ausblick auf das, was kommen wird? Dann schnallt euch an, los geht’s.

Januar
Traditionell der Monat in dem die Möbelmesse in Köln stattfindet, bei der ich mich neben tollen Neuigkeiten auf dem Möbel und Designmarkt auch auf liebe Blogger-Kollegen freuen durfte. Kulinarisch auch ein Highlight, eure liebsten Food-Artikel über das weltbeste Brot und das tolle und exotisches Kochbuch Jerusalem waren auf elbmadame zu sehen.

imm Köln Möbelmesse Review [Weiterlesen…]

Von kroatischen Bergen und der Landkartensuche im eigenen Kopf.

Heute gibt es neben hoffentlich sehr entspannt anmutenden Bildern aus den vergangenen freien Tagen in Kroatien einige Gedanken zu lesen, denn Urlaube sind eine gute Gelegenheit die Slow Motion-Funktion im Alltag anzuwerfen und den einen oder anderen Blick nach links und rechts zu werfen. Und wo klappt mit dem Nachdenken besser, als auf einem Berg im Funkloch und fantastischem Blick in die Natur?

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Puh, das wird heute ein langer Post – schnappt Euch lieber eine Tasse Kaffee und die Keksdose.

Denn auf dem erwähnt ruhigen Berg stellt man sich schon Fragen wie: was läuft derzeit gut, was weniger gut? Bin ich zufrieden wo ich stehe, gehe ich in die richtige Richtung und wo soll verdammt nochmal überhaupt dieses „richtig“ sein? Wohin will ich denn überhaupt und wie finde ich die richtige Weggabelung dorthin? Oder hab ich von vornherein schon die falsche Landkarte eingesteckt?

Zum Nachdenken über meinen eigenen kleinen Standpunkt in diesem Universum namens Leben haben mich – unabhängig voneinander – drei Freunde gebracht. Drei Freunde, die mutige Entscheidungen getroffen haben und Dinge angepackt haben wo andere noch überlegen und darüber das Ziel aus den Augen verlieren. [Weiterlesen…]

Hereinspaziert: ein neues Kleid für elbmadame

Ich habe aufgeräumt: nach viel Planung & Gestaltung ist nun das neue Blogdesign online. Vieles bleibt beim Alten, einiges ist neu.

elbmadame porträt pink pixel

Ihr habt es sicher schon bemerkt – der Blog hat ein neues Kleid verpasst bekommen. Nach über zwei Jahren mit nur kleinen Änderungen war es höchste Zeit dafür und nun freue ich mich jedes Mal, wenn ich mich durch die Seite klicke, neue Blogposts schreibe und an Kleinigkeiten feile. Dafür haben der elbmonsieur (mein Held im Hintergrund, der hier wirklich alles fleißig programmiert und nach 1.000 kleinen Wünschen meinerseits gestaltet hat) und ich fleißig gearbeitet und geschraubt. Ja, so ein neues Kleid tut der Motivation gut und fegt allen alten Staub zur Tür hinaus.

Ja aber was ist denn nun neu? [Weiterlesen…]

Heute mal in eigener Sache…

elbmadame porträt pink pixelIst eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass ich hier quasi nie zu sehen bin? Gut, das ist ehrlich gesagt nicht ganz unbeabsichtigt in den meisten Fällen, denn ich bin grundsätzlich eher jemand, der  hinter der Kamera steht anstatt davor herumzuspringen. Designtes und Zubereitetes machen sich da einfach besser und schlackern auch nicht unmotiviert mit den Armen in der Gegend herum.

Nicht zuletzt wegen dieser recht einseitigen Affinität zur Rückseite der Kamera gibt es generell sehr wenig Fotos von mir. Und die, auf denen ich zu sehen bin zeigen mich entweder a) mit Mondgesicht, b) mit Bad Hair Day oder c) mit Mondgesicht UND Bad Hair Day. Ein Teufelskreis.
Grund genug, diesen zu endlich zu durchbrechen, bevor im Oktober die magische Schallgrenze der 30 geknackt wird. Echt jetzt, ich werde schon 30? Fühlt sich für mich auch nur so an, wenn ich von einem durchzechten Freitagabend am Montag noch immer die Nachwehen spüre. Puh wie soll das erst werden, wenn ich groß bin?

Nun denn, ich schweife ab. Also, diesem Loch im Familien- und natürlich Blogger-Album musste jedenfalls Abhilfe geschaffen werden. Nachdem ich mir ein Mut-Käffchen genehmigt hatte, ging es vor Kurzem dann mit der lieben Paola von Pink Pixel Photography ans Werk.
Wir hatten einen Abend, an dem ich mich nach einer obligatorischen Aufwärmphase sehr wohl gefühlt habe. Ich hoffe das sieht man den Bildern auch ein wenig an – heute bekommen sie nämlich vor Süßem und Unbewegtem den Vortritt. 😉

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Das war: der Februar.

Was war eigentlich im Februar los? Diese Frage würde ich mir selbst und Euch gern ab sofort jeden Monat stellen. Man vergisst ja so leicht, die elbmadame wird schließlich auch nicht jünger. 😉
Also, was los war? Den Bildern nach zu urteilen habe ich mich entweder auf der Wohnungs-Baustelle herumgetrieben oder mir den Bauch vollgeschlagen. Ja, so war es eigentlich auch in weiten Teilen des Monats. Ein sehr ereignisreicher Februar, der hoffentlich einen tollen Startschuss abgegeben hat für den Rest des Jahres. Was so gut und spannend angefangen hat, das kann doch nur schön weitergehen, oder?

Der staubige und arbeitsintensive Teil ist mittlerweile zum Glück abgeschlossen und abgesehen davon, dass noch nicht eine einzige Deckenleuchte hängt (wie auch, wenn die Leiter einfach 20 cm zu kurz ist?) sind wir höchst glücklich hier. Bilder folgen alsbald, wenn der letzte Karton ausgepackt ist. Mindestens drei davon stehen nämlich noch in den Ecken herum und drücken sich, die Schlingel.

Das Kranksein vergessen wir lieber ganz schnell und konzentriere uns stattdessen auf so tolle Sachen wie das Wiedersehen mit alten Bekannten, von denen man jahrelang nichts gehört hat und denen man sich gleich wieder so nah fühlt wie vorher.
Weitere Highlights gab es mit dem kleinen dicken Jungen, der hier einzog und der tollen Buchparty im Maison Mariée. Mein ganz kleines – und eigentlich doch so großes – Highlight  war übrigens der erste Moment mit meinem kleinen Patensöhnchen auf dem Arm. Wow, so ein so winzig kleines Wesen und ich war sofort völlig verliebt. So schnell geht das…

So, lieber März, herzlich willkommen, ich bin wieder fit und bereit für Dich!
Und Ihr so? Habt Ihr was bestimmtes im Sinne für diesen Monat, große Osterpläne geschmiedet oder die Weltherrschaft in Planung?

Und nun der Februar in Bildern.
Ahoi, Eure elbmadame

Februar 2013 Review

Neulich im Fitnessstudio…

turnschuhe laufschuhe schuheHeute mal ganz Off Topic, Ihr Lieben, aber ich schmunzele schon seit einer Weile vor mich hin in dieser Angelegenheit…

Fitnessstudio. Das böse Wort mit drei „sss“ hintereinander. Fast so schlimm wie Schifffahrt, aber nur fast. Wobei das Dilemma meistens in der damit verbundenen Aktivität, als in der Grammatik liegt.
Nun ja, hier strample ich mich nach meiner viermonatigen sporttechnischen Auszeit in der schwedischen Wildnis nun alle paar Tage ab um der freien Breiten-Wucherung meines Körpers Einhalt zu gebieten. Ausreden gelten nicht mehr, der Schokoladenkonsum wurde bis auf den gestrigen Weiße-Crisp-Rückfall drastisch reduziert.
Derzeit warte ich nämlich mehr oder weniger auf den Master-Thesis-Startschuss, einen Job und einige Ideen, ich habe also genug Zeit um währenddessen brav dort hinzudackeln.  [Weiterlesen…]

Couch Magazin

Couch Magazin

Mir wurde vor einiger Zeit erzählt, dass es ein neues Magazin im Bereich Design/Wohnen gibt. Ganz toll sollte es sein und im Vergleich zu den bekannten Wohnzeitschriften einiges anders machen: das Couch Magazin. Es ist schon im Januar gelauncht worden, aber die Suche beim Zeitschriftenhändler meines Vertrauens war leider nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Auf dem Flughafen in Lübeck habe ich es dann aber doch letzten Sonntag entdeckt und direkt erstanden.

Gespannt haben Angela und ich uns in Stockholm dann, eine Tüte gesalzenes Mikrowellen-Popcorn im Arm, darüber hergemacht und reingeschaut. Das Format ist erst einmal recht handlich und um einiges kleiner als viele Einrichtungsmagazine – was natürlich jeder Damenhandtasche zugute kommt. Und bei einem Preis von zwei Euro kann man eigentlich auch nicht meckern.

Eigentlich eine super Idee, kurzweilig sollte das Magazin sein und neben etwas Mode auch viele Anregungen für die eigenen vier Wände bieten.
Meiner Ansicht nach war leider nicht allzu viel Neues dabei und an einigen Stellen stolperten wir beim Lesen über die Darstellungen oder unglückliche Formulierungen in den Texten. Es mag uns allerdings besonders aufgefallen sein, da wir uns fachlich mit der Thematik auseinandersetzen und andere Ansprüche als manche Magazine haben. Und sicherlich kennen wir viele „Geheimtipps“ und Label einfach bereits.

Spannend waren allerdings die Home-Stories einiger Appartements, so etwas bietet doch immer die Gelegenheit Mäuschen in anderer Leute Wohnzimmer zu spielen und Inspirationen für das eigene Zuhause zu sammeln. Ein kleiner Grundriss zeigte hierbei jeweils auf, wie die Wohnung geschnitten war. Positiv aufgefallen ist außerdem, dass viele der gezeigten Produkte erschwinglich waren und auch stiltechnisch viele Richtungen abgedeckt wurden. Alles in allem wäre ich gespannt auf eine zweite Ausgabe und hoffe auf einige Verbesserungen an den erwähnten Stellen. Denn ich glaube, dass noch einiges an Potenzial im Konzept steckt!

P.S. Für alle Interessenten: laut Facebook-Fanpage soll eine zweite Ausgabe im Herbst 2012 erhältlich sein.

Blogger-Wichteln…. tadaaaa, mein Päckchen!

So Ihr Lieben auch von mir die liebsten Weihnachts-Grüße, ich hoffe ihr hattet alle ein schönes, besinnliches, gesundes Weihnachtsfest und einen fleißigen Weihnachtsmann!

Meine Weihnachtsgrüße kommen nun endlich wieder aus Hamburg – zwar fiel der Abschied von meinen sehr lieb gewonnenen SchwedInnen recht schwer, dennoch geht nichts über Weihnachten im Kreise meiner Liebsten. Die Familie und Freunde fehlten nach all den Monaten schon ziemlich.
Es gab dementsprechend viel zu tun in den letzten Tagen, allem voran der lang ersehnte Frisörbesuch. Ohne diesen hätte das geplante Familienfoto für die Großeltern nur gruselig werden können. Und wer möchte in diesem bad-hair-Zustand schon jahrelang auf dem Kaminsims verewigt sein?

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